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Oktober 14

Reiselust oder Frust? So tickt die Schweiz

Die Schweizer machen 2020 Ferien in der Schweiz

Vorerst scheint das Schlimmste überwunden zu sein. Die Fallzahlen bewegen sich im tiefen zweistelligen Bereich. Langsam kehrt so etwas wie Normalität ein und auch die Ferienplanung in den Familien und unter Freunden findet wieder statt. Aber wohin soll es dieses Jahr noch gehen? Gute Nachrichten für die Schweizer Hotel- und Gastronomiebranche: Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung plant dieses Jahr noch Ferien, und zwar in der Schweiz und unterstützt so die hiesige Tourismusbranche. Dies zeigt eine repräsentative Online-Umfrage welche wir über das Wochenende gemacht haben.

Wir haben 1‘773 Schweizerinnen und Schweizer aus allen Kantonen zu ihrer Einstellung bezüglich «Reisen in der Corona Krise» und ihren Ferienplänen 2020 befragt. Die Umfrage zeigt, dass der Drang nach Ferien steigt: 82.8% der Befragten planen noch dieses Jahr Ferien. Es fällt auf, dass die Innerschweizer an ihren Ferienplänen festhalten, die Grenzregionen hier aber verhaltener sind.

Anführer:

  • Obwalden & Nidwalden: 98% JA
  • Zug: 96% JA
  • Tessin: 93.8% JA
  • Schwyz: 90.3% JA
  • Zürich: 86.3% JA

Schlusslichter:

  • Schaffhausen: 64.7% JA
  • Graubünden: 65% JA
  • Glarus: 66.7% JA
  • Genf: 71.4% JA

Wenn aber gereist wird, dann nicht etwa ans Meer oder in eine pulsierende Metropole, sondern nach Graubünden oder ins Berner Oberland. Auffallend ist, dass insbesondere die Bevölkerung der Grenzkantone Ferien in der Schweiz planen. 

Die Schweizer Bevölkerung zeigt sich solidarisch

Wenn es um die Frage geht, wohin Herr und Frau Schweizer dieses Jahr verreisen, zeigt sich die Mehrheit der über 1’700 Befragten solidarisch mit dem eigenen Land. 71.4% sind der Meinung, dass Ferien in der Schweiz gebucht werden sollen, um die heimische Tourismusbranche zu unterstützen. Auffällig dabei ist, dass sich die Bewohner aus den Grenzkantone Genf und Tessin mit jeweils rund 95% überdurchschnittlich häufig für Ferien im eigenen Land aussprechen. Im Vergleich dazu landet der Kanton Schwyz mit 58.1% auf dem letzten Platz. 

Als Hauptgründe gegen Ferien in der Schweiz wird am häufigsten der Drang nach fernen Welten, das fehlende Meer und auf Platz 3 das schlechte Preis-Leistungsverhältnis der hiesigen Anbieter genannt. 

Mit dem Auto nach Graubünden 

«La Dolce Vita» finden die Schweizerinnen und Schweizer auch hierzulande. Die beliebtesten Ferienziele der Schweiz sind Graubünden (44.3%), das Berner Oberland (34.5%) und das Wallis (31.3%). Das Tessin belegt mit 30.5% den vierten Platz. Insgesamt geben 63.7% aller Befragten an, dass sie dieses Jahr mit dem Auto verreisen. 48,4% hätten aber kein Problem, bereits heute in ein Flugzeug zu steigen. Der lange Lockdown zeigt auch bei der Feriengestaltung seine Auswirkungen. Am meisten sehnen sich die Schweizerinnen und Schweizer nach Wellness und Sportferien. Sehr unerfreulich für die gebeutelten Campingplätze: 17% der Befragten würden dieses Jahr Ferien auf dem Campingplatz machen wollen. Noch sind diese aber geschlossen!

Bei Auslandsreisen Italien weiterhin beliebt

Italien wurde früh zum europäischen Corona-Hotspot und hat drastische Einschränkungen für die eigene Bevölkerung erlassen. Die Umfrage zeigt, dass diese Massnahmen hierzulande einen positiven Eindruck erweckt  haben und für das nötige Vertrauen sorgen. Italien ist für 21.4% der Befragten klar die beliebteste Feriendestinationen im 2020. Griechenland belegt mit 18% den zweiten Platz, dicht gefolgt von Spanien mit 17.6%.

Eher Herbst als Sommer

Noch sind aber die Grenzen zu und so ist es auch nicht erstaunlich, dass die Mehrheit der Befragten ihre Reisepläne ausserhalb der eigenen Grenzen in den Herbst verschoben haben. Viele konnten zudem in den letzten Monaten wenig oder gar nicht  arbeiten und wollen jetzt erst mal die liegengebliebene Arbeit erledigen. So geben 64.5% der Befragten an, ihre Ferien im Herbst zu planen. 

 


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