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April 6

Impfen und Testen gegen das Coronavirus: So denkt die Schweiz

Die Impfung ist im Moment die grosse Hoffnung für die ersehnte Öffnung des öffentlichen Lebens. Doch es gibt noch einen weiteren spannenden Ansatz zum Beenden der immer wiederkehrenden Lockdowns: Testen, testen, testen! Und zwar nicht nur im Testzentrum, sondern auch zu Hause. Dazu kommen demnächst digitale Selbsttest auf den Markt, die Ergebnisse mittels QR-Coder auf dem Smartphone für andere überprüfbar machen.

Wir wollten es genauer wissen: In einer Online-Umfrage wurden vom 31. März bis 2. April über 4’000 Schweizerinnen und Schweizer aus allen Kantonen und Altersgruppen zu ihrer Einstellung bezüglich «Impfen und Testen gegen das Coronavirus» sowie ihrer Meinung zu digitalen Selbsttests befragt. Die Umfrage zeigt, dass Herr und Frau Schweizer im Allgemeinen durchaus zu Impfungen wie auch zu digitalen COVID-Selbsttests bereit sind.

Klare Bereitschaft zum Impfen

17,3 % der Befragten haben sich bereits eine Spritze gegen das Coronavirus geben lassen. Unter den Ungeimpften hat dies die überwiegende Mehrheit von 61,9 % noch vor. 17,6 % sind über den Pieks noch unentschlossen und 20,4 % geben an, sie würden sich nicht impfen lassen. Auch interessant: 59,9 % jener, die sich impfen lassen möchten, haben sich auch bereits zur Impfung angemeldet. Der Favorit unter den Impfstoffen ist Pfizer/BioNTech gefolgt von Moderna.

Die Schweiz testet lieber daheim als im Testzentrum

Auch wenn in der ganzen Schweiz Testzentren zur Verfügung stehen – der Gang dorthin ist unbeliebt. 64,8 % der Befragten geben an, seit Beginn der Pandemie noch nie in einem öffentlichen Testzentrum einen COVID-Test gemacht zu haben. 20 % waren immerhin schon einmal und 8,3 % zweimal dort. Nur wenige waren schon dreimal oder öfter beim COVID-Test. Sehr klar zeigt sich: Jüngere Personen lassen sich deutlich öfters testen als die Ü65.

Der Grund für die geringe Motivation könnte darin liegen, dass man im Lockdown ohnehin wenig Kontakt zu anderen Menschen hat: 55,6 % der Befragten würden sich für mehr Freiheiten sofort öfter testen lassen und weitere 21,2 % können es sich vorstellen.

In den eigenen vier Wänden wären Herr und Frau Schweizer deutlich eher zu einem COVID-Test zu motivieren:  Die generelle Zustimmung zu Selbsttests für zu Hause liegt bei 41,4 % sehr hoch und bei 17,6 % der Befragten hoch. Nur wenige sind vom Selber-Testen daheim wenig (8,1 %) oder gar nicht (16,4 %) überzeugt.

Selbsttests für zu Hause ab 7. April erhältlich

Der SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltest von Roche hat diese Woche eine Sonderzulassung erhalten und ist ab dem 7. April in der Apotheke erhältlich. Die Zustimmung für den neuen Test ist durchaus positiv: 33,6 % der Befragten wollen ihn sicher und 32,3 % vielleicht kaufen. Ende April sollen dann auch hybride Schnelltests auf den Markt kommen. Diese können sowohl analog verwendet als auch digital auf dem eigenen Handy gespeichert werden.

Mehr über COVID-Schnelltests, die digitale Ergebnisse aufs Handy liefern erfahren Sie auf pass.me.

Mehrheit für Öffnung dank Testen

Mehr als die Hälfte (53,6 %) der befragten Schweizerinnen und Schweizer findet, dass der Bundesrat mit einer entsprechenden Teststrategie mehr öffentliches Leben erlauben sollte. Auch interessant: 47,2 % würden sofort wieder ins Restaurant, ins  Kino oder zu Veranstaltungen gehen, wenn Sie wüssten, dass der Eintritt nur unter Vorzeigen eines negativen Coronatests gestattet ist.

Die Umfrage wurde zwischen 31.3. und 4.4.2021 mit einem Online-Fragebogen von mindnow durchgeführt. Die 4’401 Teilnehmenden repräsentieren alle 26 Schweizer Kantone und alle Altersgruppen.

Bis die Menschen in der Schweiz flächendeckend geimpft sind, halten wir von mindnow eine digitale Teststrategie für den einzig umsetzbaren Weg für die ersehnte Öffnung. Möchten Sie mehr über unseren digitalen Lösungsansatz erfahren? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme!

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