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digitalisierung
Autor
Serhad Erdogan

«Agil» scheint heute ein neues Trendwort zu sein. Alle sprechen von agilen Vorgehensweisen. Doch dem Kunden setzt man so nur ein Fragezeichen in den Kopf. Was ist denn überhaupt agil und noch viel wichtiger: Wie setzt man Agilität um? Als ein bewährtes Modell der agilen Vorgehensweise hat sich die «Scrum» Methode etabliert. Wir zeigen dir, was Scrum ist und wie wir damit unsere Kundenprojekte erfolgreich planen und umsetzen.

 

Survival of the fittest

Darwin definierte einst, dass stets der Stärkste überlebt. Demgegenüber stellten sich jedoch Thesen, die behaupteten, dass nur der Anpassungsfähigste überleben kann. Genau hier kommen agile Frameworks ins Spiel: in der schnelllebigen Zeit der heutigen Welt – und vor allem in der Softwarebranche – ist die Fähigkeit, sich den neuen Bedingungen anzupassen, wichtiger denn je! Die Anforderungen ändern sich laufend: Kundenwünsche, Feinabstimmungen im Management, Gesetzesänderungen, Technologieentwicklung und vieles mehr zwingen uns, Arbeitsweisen zu benutzen, die schnell und wendig sind.

Agile Methode zur Produktentwicklung

Als ein Modell der agilen Vorgehensweise hat sich «Scrum» sehr gut etabliert. Scrum definiert

  • einen Product Owner, der die Anforderungen des Kunden entgegennimmt und die Kommunikation zu ihm aufrecht erhält (Was muss entwickelt werden?)
  • das Team, das die Anforderungen, welche als Arbeitspakete vom Product Owner bereitgestellt werden, in ein Produkt umsetzt (Wie muss entwickelt werden?)
  • und einen Scrum-Master, der dafür sorgt, dass die Prozesse und Regeln des Scrum-Frameworks eingehalten werden.

 

Achtung, fertig – Sprint

Die Entwicklung geschieht in sogenannten «Sprints». Je nach Produkt wählt man eine Länge dieses Sprints aus: eine, zwei, drei oder vier Wochen, wo die Entwickler Vollgas geben und Inkremente abschliessen.

Effiziente Sprints in der agilen Produktentwicklung

Jedes dieser Inkremente ist ein fertiges Softwarepaket, das seine Aufgabe bereits aufnehmen kann. Deshalb spricht man auch von einem inkrementellen Vorgehen: der Kunde muss nicht monatelang warten, bis seine Software fertig ist. Denn unter Umständen haben sich die Anforderungen schon wieder geändert. Soll man denn wieder von vorne anfangen? Besser nicht!

Am Ende des Sprints wird in einem Rückblick analysiert, was gemacht wurde und wie es gelaufen ist. So kann das Team Fehler im Prozess analysieren und sich stets verbessern, um die Qualität des Produktes zu steigern! Anschliessend erfolgt ein Sprint Planning, das den Startschuss für den nächsten Sprint gibt.

«Scrum» ermöglicht, mit einem selbständigen Team, Produkte zu entwickeln und diese nach Bedarf anzupassen. Es ist schnell, intensiv und anpassungsfähig. Genau das, was heute von der IT-Branche gefordert wird.

Scrum hat sich bei mindnow schon öfters bewährt. Ein gutes Beispiel dafür war das Projekt “Motolino”. Motolino verkauft Vespas und die dafür vorhergesehenen Dienstleistungen. Um dem Kunden einen reibungslosen Online-Einkauf und eine Online-Terminbuchung zu gewährleisten, wurde ein Konfigurator und ein User-Dashboard erstellt. Die Entwicklung dieser Add-ons waren sehr komplex. Doch der Einsatz von Scrum ermöglichte eine einzigartige Entwicklung, wodurch auch ändernde Anforderungen des Kunden stets mitberücksichtigt werden konnten.

 


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Autor
Serhad Erdogan